Am Professor-Friedrich-Förster-Gymnasium Haldensleben bereiten wir derzeit das Projekt „Politiker*innen im Dialog mit Schüler*innen“ vor. Im Vorfeld der Landtagswahl 2026 in Sachsen-Anhalt möchten wir unseren Schüler*innen der Jahrgänge 9 bis 11 die Möglichkeit geben, mit den Direktkandidat*innen des Wahlkreises 7 Haldensleben in einen sachlichen, fair moderierten und pädagogisch begleiteten Austausch zu treten.
Wir verstehen dieses Format als schulischen Beitrag zur Demokratiebildung. Dabei geht es ausdrücklich nicht um Wahlwerbung, sondern um politische Urteilsbildung, Gesprächsfähigkeit und die Erfahrung, dass demokratische Auseinandersetzung kontrovers, respektvoll und argumentativ geführt werden kann. Die Fragen für die Podiumsdiskussion werden im Sozialkundeunterricht vorbereitet und den teilnehmenden Kandidat*innen bis spätestens 08.05.2026 zugesandt.
Die Podiumsdiskussion ist für den 20.05.2026 von 11:30 Uhr bis 13:00 Uhr geplant. Eingeladen wurden beziehungsweise werden die Direktkandidat*innen der Parteien, die im Wahlkreis 7 Haldensleben zur Landtagswahl antreten.
Zum aktuellen Stand haben Tim Teßmann für die CDU, Arne Hornung für Die Linke sowie Oliver Bart für das BSW ihre Teilnahme bereits zugesagt. Für die SPD wurde Philipp Morgner angeschrieben; eine Rückmeldung steht derzeit noch aus.
Bei Bündnis 90/Die Grünen ist nach aktuellem Stand noch keine Direktkandidat*in benannt. Der Kontakt erfolgt daher zunächst über die Regionalgeschäftsführung Sachsen-Anhalt Nord. Auch bei der FDP liegt uns bislang noch keine konkrete Rückmeldung vor; hier wurde zunächst ein Ansprechpartner kontaktiert. Schwieriger gestaltete sich die Kontaktaufnahme zur AfD, da eine E-Mail-Adresse für den Wahlkreis beziehungsweise den Bördekreis zunächst nicht erreichbar war. Die Einladung wurde deshalb an die Landesgeschäftsstelle in Magdeburg weitergeleitet; eine Lesebestätigung ging am 20.04.2026 um 13:25 Uhr ein.
Wir informieren transparent über den weiteren Verlauf der Vorbereitungen und über eingehende Rückmeldungen. Unser Ziel bleibt es, allen eingeladenen Kandidat*innen faire und gleiche Bedingungen zu bieten und unseren Schüler*innen einen politisch ausgewogenen, schulisch klar gerahmten Dialog zu ermöglichen.
Die Veranstaltung wird im Unterricht vorbereitet und anschließend ausgewertet. Dabei sollen Aussagen der Kandidat*innen im Faktencheck geprüft, Argumentationsmuster analysiert und politische Positionen eingeordnet werden. So wird Demokratiebildung für unsere Schüler*innen nicht nur theoretisch behandelt, sondern konkret erfahrbar.
