Aktuelles im Schuljahr am PFFG
„Rassismus ist allgegenwärtig. Doch es liegt an uns, unsere Kinder darauf vorzubereiten – und vielleicht können wir ihn eines Tages überwinden.“
Diese Worte stammen von Rosa Parks, einer Symbolfigur der Bürgerrechtsbewegung in den USA, die aktiv gegen Rassismus kämpfte.
Auch am PFFG wollte die Arbeitsgruppe „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ein klares Zeichen gegen Diskriminierung setzen. Deshalb wurde vom 12. bis 21. Februar 2025 eine Themenwoche ins Leben gerufen, die sich intensiv mit Rassismus, Ausgrenzung und Vielfalt auseinandersetzte.
Den feierlichen Auftakt machte Schulleiter Dr. Ladewig, der die Woche am 12. Februar auf dem Schulhof eröffnete. Im Religions- und Ethikunterricht setzten sich die Schüler*innen mit der Geschichte des Rassismus, Alltagsdiskriminierung und dem Einfluss von Sprache auseinander.
Ethikunterricht in der St. Marien Kirche
Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 6 erkundeten die St. Marien Kirche. Sie bestaunten den Altar und erkannten hier die letzten Tage im Leben Christi wieder, vom Abendmahl über die Kreuzigung bis zur Auferstehung.
Grüner Basar – Spenden für den Wald
Der wertebildende Unterricht ist nicht nur ein Ort des Lernens, sondern auch des Handelns. So setzte sich der Religionskurs 8 (damals 7) intensiv mit den Nachhaltigkeitszielen auseinander. Doch Theorie allein reicht nicht – deshalb entwickelten die Schüler*innen eigene Projekte, um die Ziele aktiv umzusetzen.
Besuch des Jahrgangs 9 in der Euthanasie-Gedenkstätte Bernburg am 04. und 06. März 2025 im Rahmen des fächerverbindenden Ethik- bzw. Religions- und Geschichtsunterrichts
Seit vielen Jahren finden im Jahrgang 9 (bzw.10) Fachexkursionen zur Gedenkstätte statt.
Hier folgt ein Einblick in den Exkursionstag:
Planspiel zur Energiepolitik: Ein hitziger Schlagabtausch im EU-Raum
Am Freitag, den 07. Februar 2025, wurde unser Klassenzimmer zur politischen Arena: Die Friedrich-Ebert-Stiftung war zu Gast an unserer Schule, um mit den beiden Sozialkundekursen des 10. Jahrgangs ein fesselndes Planspiel zur europäischen Energiepolitik durchzuführen. Unter dem Titel „Europas Energiepolitik – Zwischen (Un)Sicherheit und (Un)Abhängigkeit“ tauchten wir tief in die komplexe Welt der politischen Verhandlungen ein.
Doch hier ging es nicht nur um trockene Theorie – gefragt waren strategisches Denken, Teamwork, Überzeugungskraft und diplomatisches Geschick.
Machtkampf im Mini-Europa
Die Schülerinnen und Schüler schlüpften in die Rollen hochrangiger EU-Politiker: Der EU-Ministerrat, das EU-Parlament und die EU-Kommission wurden von engagierten Nachwuchs-Diplomaten vertreten. Jedes Gremium hatte eine entscheidende Aufgabe:
- Im EU-Parlament prallten die Positionen der Parteien wie S&D, EVP und EKR aufeinander.
- Der EU-Ministerrat, bestehend aus Ländern wie Deutschland, Finnland und Polen, rang um Lösungen in der Energiekrise.
- Die EU-Kommission präsentierte ambitionierte Vorschläge zu erneuerbaren Energien, Atomkraft und Klimazielen.