Aktuelle Informationen zum Schuljahr mit Corona

"Wir brauchen nicht so fort zu leben, wie wir gestern gelebt haben. Macht Euch nur von dieser Anschauung los und tausend Möglichkeiten laden uns zu neuem Leben ein."

(Christian Morgenstern)

mit dem virus lernen

Hier erhalten Sie aktuell die wesentlichen Informationen zur Organisation des neuen Schuljahres unter Bedingungen der Corona-Pandemie.

 

Aktuell: Unterrichtsorganisation nach den Winterferien (Stand: 02.02.2021)

Seit dem 02.02.2021 haben wir eine Öffnungsperspektive für die Schule und damit eine Planungsgrundlage für die Rückkehr zum Präsenzunterricht.

Nach den Festlegungen des Bildungsministeriums gelten für den Unterricht nach den Winterferien folgende Regelungen:

  1.  Der Distanzunterricht wird für die Jahrgänge 5-11 bis zum 26.02.2021 fortgesetzt. Der Abschlussjahrgang 12 wird weiterhin vollumfänglich im Präsenzunterricht beschult.
  2. Ab dem 01.03.2021 kann der Präsenzunterricht unter Berücksichtigung der 7-Tage-Inzidenz (Anzahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner) wieder aufgenommen werden. Dabei gilt:
  • Bei einem Inzidenzwert von 200-50: Organisation des eingeschränkten Regelbetriebes,  d.h. Unterricht wird abwechselnd in der Schule als Präsenzunterricht und zu Hause als Distanzunterricht organisiert. Hierzu werden gemäß Rahmenhygieneplan die Klassen in zwei Lerngruppen unterteilt. Wöchentlich wechseln die beiden Lerngruppen sich im Distanz- und Präsenzunterricht ab.
  • Bei einem Inzidenzwert unter 50: Organisation des regulären Schulbetriebes wie zu Schuljahresbeginn
  • Bei einem Inzidenzwert über 200: Distanzunterricht der Jahrgänge 5-11 mit Ausnahme des Abschlussjahrganges 12.

Das aktuelle Infektionsgeschehen im Landkreis Börde wird nun also das bestimmende Moment für unsere Schulorganisation der kommenden Schulwochen des zweiten Schulhalbjahres werden. Hierbei haben wir uns danach zu richten, wie sich innerhalb einer Schulwoche die Neuinfektionen im Landkreis je 100.000 Einwohner entwickeln werden. 

Wir haben es nun ein Stück weit selbst in der Hand. Lassen Sie uns durch die Einhaltung der aktuellen Hygienemaßnahmen solidarisch dazu beitragen, dass die Inzidenzwerte nachhaltig sinken, um die Ausbreitung des Virus zu kontrollieren. Dies rettet Leben und bringt uns - zumindest für die Schule und Ihre Kinder - ein kleines Stück mehr Normalität zurück.

 

1. Verschärfung der Hygienemaßnahmen im Regelbetrieb

Mit dem 16.11.2020 verschärfen wir am PFFG die Hygienemaßnahmen für den regulären Schulbetrieb

Auf Grundlage des aktualisierten Rahmenplans für Hygienemaßnahmen des Landes Sachsen-Anhalt haben wir unseren detaillierten schulinternen Hygieneplan überarbeitet.

Dieser Plan legt die schulische Organisation für drei mögliche Szenarien fest:

1. Stufe: regulärer Schulbetrieb

2. Stufe: eingeschränkter Schulbetrieb

3. Stufe: Schulschließung und Notbetreuung

Je nachdem, wie sich das Infektionsgeschehen in den kommenden Wochen und Monaten in unserem Landkreis entwickelt bzw. sofern ein Mitglied der Schulgemeinschaft eine SARS-CoV-2 Infektion aufweist, wird die 1. Stufe, d.h. der reguläre Schulbetrieb, in Absprache mit dem Gesundheitsamt und dem Landesschulamt angepasst.

Welche speziellen Hygienemaßnahmen sowie schulorganisatorische Änderungen bei den jeweiligen Stufen gelten, können Sie dem schulinternen Hygieneplan entnehmen.

Ferner finden Sie in diesem Plan u.a. weitere Informationen zu:

  • Einteilung der Klassen in Kohorten
  • Festlegung von festen Unterrichtsräumen je Kohorte
  • Anpassung der Unterrichts- und Pausenzeiten
  • Möglichkeiten der Schulspeisung
  • allgemeine Hygieneregeln
  • Lüftungsverhalten
  • Umgang mit Verdachtsfällen einer SARS-CoV-2 Infektion

Wir bitten Sie nachdrücklich darum, diesen schulinternen Hygieneplan zu lesen und mit ihren Kindern zu thematisieren.

Wesentliche Aspekte werden zudem den Schülern durche die Klassenleiter nahegebracht.

 

2. Vorgehensweise mit Schülerinnen und Schülern mit Erkältungssymptomen

Schülerinnen und Schüler mit Erkältungssymptomen können bis zur ärztlichen Abklärung nicht am Unterricht teilnehmen. Sofern ein Arzt bescheinigt, dass es sich bei den Erkältungssymptomen nicht um eine SARS-CoV-2 Erkrankung handelt, kann der Unterrichtsbesuch trotz Erkältungssymptomen fortgesetzt werden.

Ein negativer Corona-Test ist nicht zwingend erforderlich.

Anderenfalls belassen Sie Ihr Kind bis zum Abklingen der Symptome zuhause. Sobald Ihr Kind symptomfrei ist, kann es mit neu ausgestellter Gesundheitsbescheinigung wieder die Schule besuchen. Eine Vorlage der Gesundheitsbescheinigung finden Sie hier.

 

3. Vorgehensweise mit Schülerinnen und Schülern (Rückkehrer) aus Risikogebieten

Alle Schülerinnen und Schüler mit Risikomerkmalen unterliegen im Rahmen des Regelbetriebs grundsätzlich der Schulpflicht. Es obliegt den Schülerinnen und Schülern und deren Eltern bzw. Sorgeberechtigten dafür zu sorgen, dass der Schulbesuch auch tatsächlich möglich ist. Für Schülerinnen und Schüler die aus Risikogebieten zurückkehren gilt daher:

  • Unmittelbare Absonderung und Rückkehr in die eigene Wohnung auf direktem Weg.
  • Testung spätestens innerhalb von 72 Stunden nach der Rückkehr.
  • Ohne das Vorliegen eines negativen Testergebnisses darf das Schulgelände und die Schulgebäude bis 14 Tage nach der Rückkehr nicht betreten werden.
  • Die Folgen privater Reisen in das Ausland oder in Risikogebiete sind selbst zu tragen, wenn eine Reise zu einem Zeitpunkt gebucht bzw. unternommen wird, in dem die Beschränkungen bereits bekannt waren.
  • Fehlzeiten die daraus resultieren, dass eine Testung bei Rückkehr nicht rechtzeitig erfolgen konnte, gelten als unentschuldigtes Fehlen. Dies gilt so lange, wie eine SARS-CoV-2-Quarantäneverordnung oder eine entsprechende Regelung in Kraft ist

 

4. Mund-Nase-Masken - Wir schützen Euch, bitte schützt auch uns!

Alle führenden Virologen und epidemiologischen Institute haben sich für den wirksamen Schutz von Mund-Nase-Masken ausgesprochen. Das Tragen einer solchen Maske in den Bereichen, wo ein Mindestabstand von 1,5m nicht gewahrt werden kann, schützt den Träger nicht direkt, wohl aber sein Gegenüber. Nur wenn wir alle gemeinsam diese Masken tragen, schützen wir uns gegenseitig!

Trotz aller Hygienemaßnahmen geraten wir mit unserem Schulgebäude bei vollumfänglichen Schulbetrieb mit allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft an Grenzen des Infektionsschutzes.
Deshalb existiert mit Schuljahresbeginn eine Maskenpflicht in der Schule. Konkret tragen alle Mitglieder der Schulgemeinschaft beim Betreten des Schulgebäudes, in den Fluren und Gängen einen Mund-Nase-Maske. Im Unterricht muss keine Maske getragen werden!

Wir bitten Sie, liebe Eltern, uns dahingehend auch zu unterstützen, dass alle Mitglieder unserer Schulgemeinschaft, wenn sie unser Gymnasium besuchen, einen solchen Mund-Nase-Schutz tragen. Wir Lehrerinnen und Lehrer schützen Ihre Kinder, indem wir solche selbstgenähten Masken oder sogar einfache medizinische Masken tragen. Bitte helfen Sie uns, dass auch Ihr Kind mit so einem Schutz – und sei es nur ein Tuch oder Schal – ausgestattet zur Schule kommt.
Damit schützen Sie und Ihr Kind auch uns Lehrerinnen und Lehrer. Dies ist eine gemeinsame Aufgabe und obliegt auch unserer gemeinsamen Verantwortung.

Praktische Tipps zum Selbernähen von sogenannten community-Masken finden Sie online auf der Homepage vom kreativen Näh- und Stoffladen "Nähvada" hier in Haldensleben.Weiterlesen

Ich möchte mich schon im Voraus für Ihre Unterstützung bedanken.

Dr. Marco Ladewig.